Carbon Management

Energieeffizienz

Das Thema “Rationeller Energieeinsatz” gewinnt in Industrie und Gewerbe immer mehr an Bedeutung. Gründe für eine Auseinandersetzung mit dem Thema Energie gibt es viele: die Forderung nach steigender Produktionseffizienz und sinkenden Betriebskosten sowie die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Oder sie planen bauliche Veränderungen in Ihrem Betrieb und möchten die Energieanlagen (Dampferzeuger, Drucklufterzeuger, Heizungen usw.) optimieren oder an den aktuellen Bedarf anpassen. Und nicht zuletzt erfordern die fortlaufenden Änderungen gesetzlicher Vorschriften (Ökosteuer usw.) und die Verpflichtungen der Wirtschaft zur Reduktion der CO2-Emissionen (Klimaschutzvereinbarungen, Emissionshandel usw.) eine genaue Analyse der betrieblichen Energiesituation.

Emissionshandelsberatung

Mit dem europäischen Emissionshandel hat sich der weltweit größte Markt für CO2 herausgebildet. Während der ersten Handelsperiode (2005-2007) wurden die Strukturen und Abläufe festgelegt. Die Unternehmen haben mit den operativen Aufgaben wie dem Monitoring und der Berichterstattung vertraut gemacht. In der zweiten Handelsperiode (2008-2012) standen die Anlagenbetreiber vor der Herausforderung, Strategien für die sichere Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen zu entwickeln. Die dritte und aktuelle Handelsperiode (2013-2020) führte zu Änderungen in der Zuteilungsmethodik (europäischer Benchmark statt Grandfathering) und erweiterte die betroffenen Industrien um weitere Branchen, z.B. Chemie. Ziel ist, eine günstige Balance zwischen der internen CO2-Vermeidung und dem Verkauf bzw. der Beschaffung von Zertifikaten im Sinne der Kostenminimierung zu finden. Des Weiteren gilt es, die operativen Aufgaben – Überwachung, Emissionsberichterstattung, Mitteilungen zum Betrieb, Antragstellung und Handel – effizient abzuwickeln.

  • Entwicklung der optimalen Strategie für die Erfüllung der Rückgabeverpflichtung
  • Unterstützung bei der Abwicklung operativer Aufgaben (Erstellung von Überwachungsplänen, Mitteilungen zum Betrieb, Emissionsberichten)
  • Begleitung des Verifizierungsprozesses und Kommunikation mit der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt)
  • Identifizierung und Bewertung interner Vermeidungsmaßnahmen
  • Unterstützung bei Handelsgeschäften. Der Emissionshandel bietet die Möglichkeit, Zertifikate aus sogenannten Joint Implementations (JI) und Clean Development Mechanisms (CDM) Projekten für die Compliance zu nutzen.
  • Bewertung von JI/CDM-Projekten zur Vorbereitung von Kauf- und Investitionsentscheidungen
  • Unterstützung bei der Entwicklung von JI/CDM-Projekten

Carbon Footprint

In der heutigen Zeit wirken sich nahezu alle unsere Aktivitäten auf das Klima aus. Der Grundgedanke des Carbon Footprints ist es, eine Basis zu schaffen, auf der Einflüsse auf das Klima quantitativ verglichen werden können. Der Carbon Footprint bildet die Emissionen eines Einzelnen, einer Organisation, eines Produktionsstandortes oder eines Produkts ab. Er macht Aussagen zur Klimaauswirkung von Produkten oder Unternehmen unter Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette eines Produktes oder einer Dienstleistung möglich: Rohstoffe, Produktion, Transporte, Handel, Nutzung Recycling und Entsorgung. Bei der Ermittlung werden, soweit möglich, alle direkten, indirekten und mobilen Emissionen von klimaschädlichen Treibhausgasen mit einbezogen und als CO2-Äquivalente ausgewiesen.

  • Berechnung von Produkt Carbon Footprints (PCF)
  • Berechnung von Carbon Footprints von Unternehmen (CCF) oder Veranstaltungen
  • Datenerhebung relevanter Treibhausgase entlang der Wertschöpfungskette
  • Analyse strategischer Implikationen eines PCF
  • Identifikation von Effizienz- und Einsparpotentialen entlang der Wertschöpfungskette
  • PCF Analyse und Benchmarking mit Wettbewerbern
  • Entwicklung und Programmierung individueller CO2-Berechnungstools für Veranstaltungen, Unternehmen und Produkte
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien
  • Schulungen und Trainings zum Thema CCF und PCF (inhouse und extern)

Kompensationsstrategie

Die Kompensation von Treibhausgasen basiert auf dem Grundgedanken, dass CO2-Emissionen die an einer Stelle nicht wirtschaftlich weiter reduziert werden können durch Finanzierung von Kompensationsprojekten an anderer Stelle eingespart werden. So können Privatpersonen und Unternehmen die Treibhausgasemissionen ihrer Aktivitäten freiwillig kompensieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zudem können Kompensationsprojekte den Transfer nachhaltiger Technologien in Entwicklungsländer fördern.
Ziel einer Kompensationsstrategie ist es, den eigenen Beitrag zum Klimaschutz glaubwürdig und transparent zu gestalten. Notwendige Grundlage für die Kompensation ist die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks sowie das Ausschöpfen möglicher Reduktionspotenziale. Im Rahmen einer Kompensationsstrategie unterstützen wir sie bei folgenden Punkten:

  • Einführung in die wichtigsten Aspekte des freiwilligen Kompensationsmarkts
  • Definition der wichtigsten Projektkriterien (Projektland, Vintage, Standard, etc.)
  • Marktanalyse über Preise und Verfügbarkeit
  • Vorbereitung von Präsentationen für Entscheidungsträger
  • Vertragliche Abwicklung der Beschaffung und Stilllegung der Zertifikate
  • Entwicklung eigener Kompensationsprojekte

CDP Climate Change und CDP Supply Chain

Das CDP ist eine gemeinnützige international agierende Organisation zur Offenlegung von Umweltdaten und –Zielen der weltweit größten Unternehmen in über 60 Ländern. Die Antworten werden einem Rating und Ranking unterzogen und dem Markt mit dem Ziel zur Verfügung gestellt, Umweltdaten als ökonomischen Risiko- und Erfolgsfaktor bei Unternehmen und Investoren zu etablieren.

Jedes Jahr erhalten tausende Unternehmen weltweit, darunter alle deutschen börsennotierten Unternehmen, eine Anfrage zur Teilnahme am CDP Investor Programm. Weitere Unternehmen werden im Rahmen des CDP Supply Chains angefragt.

Das CDP verlangt in umfangreichen Fragebögen detailliert Auskunft über Klimastrategien, Reduktionsmaßnahmen, Governancestrukturen und Primärdaten zu Treibhausgasemissionen. Sustainable bietet teilnehmenden Unternehmen Unterstützung in den folgenden Bereichen:

  • Entwicklung von Inhalten für das CDP Investor und Supply Chain Programm
  • Unterstützung bei der Formulierung von Antworten für das CDP Investor, CDP Supply Chain und CDP Water Programm
  • Analyse und Optimierung bestehender Antworten zur Verbesserung des Scorings
  • Vorbereitung von Präsentationen für Entscheidungsträger
  • Durchführung einer Scoring-Analyse für die Disclosure- und Performance-Bewertung

Sustainable ist seit 2013 offizieller Scoring Partner des CDP der DACH Region für das Climate Change Programm. Im Rahmen dieser Partnerschaft erhalten wir die Unternehmensantworten und bewerten diese nach der CDP Scoring Methodology. Aus diesem Prozess entstehen die Disclosure und Performance Scores der Unternehmen für das Berichtsjahr. Im Anschluss werden mit den Unternehmen Feedbackgespräche zu den Verbesserungspotenzialen geführt. Selbstverständlich werden nur Unternehmen von uns gescored, die nicht von uns im CDP-Prozess beraten werden.

 


So kontaktieren Sie uns:

Jan-Marten Krebs

Markus Götz

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Unsere Leistungen